Zum Inhalt springen
Startseite » Sein oder Nichtsein

Sein oder Nichtsein

Theater für Blinde: Auf roten Polstersitzen, sitzen in der ersten Stuhlreihe eines Theatersaals Florian Eib, Matthias Nagel und Tomke Koop von HörMal Audiodeskription. Alle drei lächeln freundlich. Foto: Clara Eisenreich.

18.06.2025 | „Von Barrierefreiheit weit entfernt“ – Kann Theater für Blinde zugänglich werden?

„Von Barrierefreiheit weit entfernt“: Kann Theater für Blinde zugänglich werden?

Quelle: Online-Artikel des ZVW – Zeitungsverlags Waiblingen von Clara Eisenreich, veröffentlicht am 18. Juni 2025.
(Hier geht’s zum Artikel)

Theater für Blinde: Auf roten Polstersitzen, sitzen in der ersten Stuhlreihe eines Theatersaals Florian Eib, Matthias Nagel und Tomke Koop von HörMal Audiodeskription. Alle drei lächeln freundlich. Foto: Clara Eisenreich.
HörMal arbeitet an Audiodeskription im Theater. Von links: Florian Eib, Matthias Nagel und Tomke Koop, Fotorechte: Clara Eisenreich.
Stuttgart. In Deutschland leben mehr als 13 Millionen Menschen, die eine sichtbare oder eine unsichtbare Beeinträchtigung haben. Obwohl Deutschland laut UN -Behindertenrechtskonvention sicherstellen soll, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu Orten kultureller Darbietungen oder Dienstleistungen wie Theatern, Museen, Kinos oder Bibliotheken haben, sieht die Realität häufig anders aus. Florian Eib, Tomke Koop und Matthias Nagel arbeiten mit Hörmal Audiodeskription daran, dass sich nicht nur in der Stuttgarter Theaterlandschaft etwas ändert. 

Am Termin mit der Redaktion laufen die letzten Vorbereitungen für die Aufführungen von „Sein oder Nichtsein“ am Altstadttheater Stuttgart. In einem Hinterraum des Theaters sitzen Florian Eib, Tomke Koop und Matthias Nagel zusammen und diskutieren über die beste Beschreibung der Handbewegung einer Schauspielerin. Viel Raum für Diskussion – schließlich soll in Wörtern beschrieben werden, wie das sehende Publikum in die Geste interpretiert. „Es gibt auch Stellen, da wissen wir genau, dass wir sie beschreiben, sie aber nicht im Kopf bleiben werden. Bei anderen Szenen wissen wir genau, dass nach dem Stück darüber gesprochen wird,“ sagt Florian Eib. „Da nehmen wir uns auch richtig Zeit dafür.“

Die Deskription wird mit einer Aufzeichnung der Premiere vorbereitet – dennoch zählt bei der Live-Audiodeskription Spontanität: Etwa wenn der Schauspieler seinen Einsatz verpasst oder gar eine andere Bewegung auf der Bühne macht als eigentlich vorgesehen. „Unvorhergesehene Sachen bleiben in Erinnerung, deswegen sage ich gerne, dass jetzt hier eigentlich etwas anderes geplant gewesen wäre. Es ist dann auch etwas ironisch, wenn der Nicht-Sehende am Ende mehr über das Stück weiß, als der sehende Zuschauer“, sagt Florian Eib. „Wir wollen ja irgendwie Events auch kreieren, ne und es geht darum, dass die Leute rausgehen und sich an bestimmte Dinge erinnern sollen.“ Im Idealfall soll das blinde Publikum außerdem an denselben Stellen lachen wie das sehende – das sei ihr Anspruch.

Von der Idee zur Umsetzung: So entsteht eine Audiodeskription

Bevor aber ein Stück mit Deskription angeboten werden kann, ist es oft ein langer Prozess, der in der Regel ein Jahr lang dauert. Die Veranstaltungen müssen früh angekündigt werden, damit die Gäste ihren Aufenthalt bestmöglich planen können. Die meisten Zuschauer, die Florian Eib, Tomke Koop und Matthias Nagel am Altstadttheater in Stuttgart erwarten, nutzen die Angebote von Hörmal häufig und reisen dafür oft auch quer durch Deutschland. Als das Theater der Altstadt nach einem Workshop auf Matthias Nagel zugekommen ist, wurden erste Absprachen zur Aufmachung des Stücks geführt. Welches Stück eignet sich? Sind die Homepage und der Ticketverkauf für Sehbehinderte geeignet? Welche Plätze können reserviert werden, sodass Menschen mit einem Rest-Sehen die Möglichkeit haben, auf die Bühne zu blicken? Ist eine Tastführung und Bühnenbegehung im Vorfeld möglich? Können die Besucher die Stimmen der Schauspielenden vorab hören, um sie im Stück den Rollen leichter zuordnen zu können? Ist die Beschreibung des Stücks für Nicht-Sehende aussagekräftig genug?

„Man erschafft ja kein neues Kunstereignis, aber man kann und sollte es schon als Teil der Kunst verstehen“, so Florian Eib. „Man kann uns schon mit Gebärden-Dolmetschenden vergleichen, weil beides ja eine Art Übersetzungsleistung ist – ganz formell. Wir haben allerdings den Vorteil, dass unser Produkt dann auch für alle Menschen zugänglich ist.“ Am liebsten würde er deshalb die Deskription im Nachhinein als Podcast anbieten. Bisher sei das aber nur ein Wunsch und nicht in Planung.

„Von Barrierefreiheit weit entfernt“

Die Arbeitsgemeinschaft zwischen Matthias Nagel, der als blinde Person und Experte für Inklusion im Kunst- und Kulturbereich unter anderem die Ausstellung „Blind Date“ im Stadtpalais Stuttgart kuratiert hat, und Florian Eib und Tomke Koop der Hörmal Audiodeskription UG bestehe seit zwei Jahren. Matthias Nagel sei vor allem als Bindeglied an die lokale Kulturszene in Stuttgart wichtig. Denn langfristig sei es das Ziel, auch fernab von Förderung Audiodeskription im Kulturbereich anzubieten. Nachhaltige Lösungen brauchen vor allem auch eine Bereitschaft der Einrichtungen selbst und gerade kleinere Theater scheitern häufig an der langfristigen Finanzierung. Charis Hager, Dramaturgin am Altstadttheater, konnte gemeinsam mit dem Intendanten Christof Küster das Stück für Menschen mit Sehbehinderung im Rahmen einer Förderung möglich machen. Aber sie sagt selbst: „Wenn man davon ausgeht, dass nach UN-Behindertenrechtskonvention Teilhabe ein Menschenrecht ist, sind wir von Barrierefreiheit noch weit entfernt.“ Sie sehe Bewegung, vieles scheitere aber an den finanziellen Mitteln – vor allem die kleinen, privaten Theater treffe das stark. 

Sind die Kultureinrichtungen in Stuttgart zugänglich?

Laut einer Status Quo Analyse der Stadt Stuttgart zur Barrierefreiheit von Kulturangeboten werde in den Kultureinrichtungen an erster Stelle auf die Bedarfe von Rollstuhlfahrer∗innen reagiert. Die Analyse stellt dabei eine Zusammenfassung von Panel-Veranstaltungen mit Teilnehmenden mit körperlicher, geistiger und seelischer Behinderung dar. Damit barrierefreie Formate entstehen, müssen sich die Kultureinrichtungen demnach mit den unterschiedlichen Bedarfen von Menschen mit Behinderungen auseinandersetzen – dies sei zeit- und ressourcenintensiv. 

Das bestätigt auch Charis Hager: „Beim Punkt Mobilität zum Beispiel sind uns die Hände gebunden. Rein baulich bekommen wir keine barrierefreie Toilette, weil sie nur im Untergeschoss zu erreichen ist. Da müsste so viel Geld von der Stadt oder vom Land kommen, das ist so schnell nicht umsetzbar.“ Auch dass es ein Stück mit Audiodeskription und nicht etwa ein Stück in leichter oder in Gebärdensprache, sei ein finanzieller Aspekt gewesen.

Ein Portrait von Charis Hager mit rotbraunen schulterlangen Haaren und grünbraunen Augen. Ihre vollen Lippen sind geschlossen. Sie schmunzelt leicht und trägt über einem hellblauen Oberteil einen schwarzen Blazer. An ihrem linken Ohr trägt sie einen Ring-Ohrring, der sichtbar ist, weil ihr Haar hinter dem Ohr liegt, Foto: Fioruccio Cascino.
Charis Hager – Dramaturgie und Kulturvermittlung am Theater der Altstadt in Stuttgart. © Fioruccio Cascino

Inklusives Theater in Deutschland: Wo stehen wir?

„Ich glaube, wir sind gerade an einem sehr spannenden Punkt, weil sich gerade im Kulturbereich viele auf den Weg machen und gerade Themen wie Inklusion und Barrierefreiheit im Moment sehr, sehr hoch hängen – mit allem, was dafür und dagegen spricht“, sagt Matthias Nagel. Statt einem Quantitätsunterschied, sehe er eher einen Qualitätsunterschied. Er fordert, dass sich Kulturschaffende mit der Frage beschäftigen: Wie kann man Diversität und Inklusion nicht nur ausprobieren, sondern nachhaltig Strukturen schaffen? Es fehle vor allem auch an Menschen, die sich professionell damit beschäftigen – wie Hörmal. Seine Kollegin Tomke Koop hingegen kritisiert noch einen weiteren Punkt: Die Theater müssen den Menschen das Gefühl vermitteln, dass sie willkommen sind, auf sie eingegangen wird – dass sie vor allem auch viele Menschen begrüßen möchten.

Denn nach wie vor herrsche bei Menschen mit Seheinschränkung und Sehbehinderung die Annahme, dass Museums- und Theaterbesuche für sie nicht zugänglich sind. Auch deshalb ist es das Ziel von Hörmal „mehr Blinden die Möglichkeit zu geben, an Veranstaltungen teilhaben zu können“, so Matthias Nagel. Es sei „ein großes Geschenk“, nicht nur Menschen mit Seheinschränkung an Kultur teilhaben lassen zu können, sondern zum Beispiel auch Ehepaaren, bei denen bei einem Partner oder Partnerin die Augen schlechter werden, wieder gemeinsame Momente zu ermöglichen.

HörMal: Angebote für Menschen mit Seheinschränkung und Sehbehinderung

„Sein oder Nichtsein“ wird am 28. Juni am Altstadttheater in Stuttgart noch einmal mit Audiodeskription aufgeführt. Über alle weiteren Veranstaltungen informiert Hörmal im Veranstaltungskalender (hier) oder per E-Mail-Newsletter (hier). 

Theater mit Audiodeskription: Das Foto zeigt eine Szene aus der Komödie „Sein oder Nichtsein“ am Theater der Altstadt. Zwei identisch gekleidete Männer mit Vollbart und runder Brille sitzen auf Stühlen. Der links ist zusammengesackt und lehnt mit dem Kopf auf dem Arm des Mannes, der rechts von ihm sitzt. Der schaut verdutzt auf den Zusammengesackten herab.

Komödie SEIN ODER NICHTSEIN mit Audiodeskription

Audiodeskription im Theater gibt es im Juni 2025 im Theater der Altstadt in Stuttgart. Für blinde und sehbehinderte Menschen beschreiben eine sehende und eine blinde Person aus unserem Team die Komödie „SEIN ODER NICHTSEIN“. Die Vorstellungen am Sonntag, den 08. Juni, und Samstag, den 28. Juni, werden mit einer Live-Audiodeskription gezeigt. Vor Stückbeginn gibt es eine Tastführung, in der wir gemeinsam die Bühne, Kostüme und Requisiten erkunden und aus nächster Nähe kennenlernen. Auf dich wartet ein lustiger Abend mit ernstem Hintergrund, der zum Nachdenken anregt. Bereits zum ersten Termin haben wir in viele lachende Gesichter blicken können. Sei dabei und lass dir den zweiten Termin nicht entgehen! Wir sind der festen Überzeugung: Es lohnt sich. Die Erarbeitung der Audiodeskription hat uns riesig Spaß gemacht. Neben den großen Lachern sind auch viele kleine witzige Momente in das Stück eingearbeitet.

Das Theater der Altstadt schreibt zum Stück:

Warschau, 1939. Dem Polski-Theater wird die Aufführung einer Nazi-Farce verboten. Stattdessen gibt man kurzfristig „Hamlet“. Während des berühmten Monologs „Sein oder Nichtsein“ verlässt der Fliegeroffizier Sobinsky den Saal – und geht geradewegs in die Garderobe der Hauptdarstellerin. Ihr Ehemann, der berühmte Schauspieler Josef Tura, tobt. Doch als auf der großen Weltbühne der Krieg ausbricht und der polnische Widerstand in Gefahr gerät, gilt es zusammenzuhalten.
Und plötzlich spielt die Theatertruppe nicht mehr für das Publikum, sondern um ihr Leben.

Das Stück „Sein oder Nichtsein“ – nach dem Film von Ernst Lubitsch – handelt von Krieg und Naziterror. Dem gegenüber steht der Zusammenhalt eines Theaterensembles, das sich mutig und listenreich gegen das Unrecht stellt. Ein Plädoyer für Zivilcourage mit den Mitteln der Komödie.

Audiodeskription im Theater: Ablauf, Tickets und Anreise

Ablauf

Die Vorstellungen mit einer Live-Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Gäste findet am Samstag, 28. Juni, um 19:30 Uhr, im Theater der Altstadt statt.

Das Stück dauert etwa zwei Stunden. Zusätzlich gibt es eine Pause.

Vor dem Stück gibt es eine Tastführung, in der wir dir nicht nur die Bühne, sondern auch die Kostüme genauer vorstellen. Außerdem kommen auch einige der Figuren vorbei, um dich zu begrüßen! Für die Tastführung würden wir uns gerne mit allen, die teilnehmen möchten, um 18 Uhr im Theaterfoyer treffen.

Wenn du das Stück gerne mit einer Begleitperson besuchen möchtest, aber niemanden in deinem Umfeld findest, dann melde dich gerne bei uns. Wir versuchen, eine gute Lösung zu finden. Wir helfen jederzeit gerne und holen dich auch gern von der Haltestelle ab und bringen dich nach dem Stück wieder dort hin. Solltest Fragen haben oder Unterstützung benötigen, dann melde dich jederzeit gerne bei uns!

Tickets

Ticketbestellungen für das Theaterstück mit Audiodeskription nehmen wir gerne persönlich entgegen. Wir verfügen über ein reserviertes Platzkontingent in den Reihen 1, 2 und 3. Wenn du weiter hinten sitzen möchtest, ist das natürlich auch möglich. Der Ticketpreis inklusive Begleitperson liegt auf jedem Platz bei 20,80 Euro. Für die Ticketbestellung melde dich gerne entweder per Mail unter veranstaltungen@hoermal-audio.org oder telefonisch unter 0341-33208860 bei uns (Ansprechpartnerin: Tomke Koop).

Anreise

Das Theater ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Nutze gerne die Busline 44 bis Haltestelle Senefelderstraße, die Buslinien 41, 43 & 92 bis Haltestelle Feuersee oder alle S-Bahnlinien bis Haltestelle Feuersee. Lass uns gerne wissen, wenn du Unterstützung benötigst!

Bei allen Fragen rund um die Audiodeskription und natürlich auch wenn wir dir anderweitig helfen können, erreichst du uns von HörMal Audiodeskription unter der Telefonnummer 0341-33208860 oder per Mail unter veranstaltungen@hoermal-audio.org.

Noch mehr Veranstaltungen mit Live-Audiodeskription

Hast du Lust auf weitere Veranstaltungen mit Audiodeskription in ganz Deutschland? In unserem Veranstaltungskalender findest du eine gebündelte Übersicht aller Termine. Einmal monatlich versenden wir neue Veranstaltungshinweise auch in unserem E-Mail-Newsletter. Trag dich gerne hier ein, um nichts zu verpassen!

Audiodeskription im Theater in Stuttgart: Das Foto zeigt eine Kleiderstange mit Blazern und darüber hängende Hüte in Nahaufnahme. Mittig im Bild steht in weißen Buchstaben: Sein oder Nichtsein. Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch.

Komödie SEIN ODER NICHTSEIN mit Audiodeskription

Audiodeskription im Theater gibt es im Juni 2025 im Theater der Altstadt in Stuttgart. Für blinde und sehbehinderte Menschen beschreiben eine sehende und eine blinde Person aus unserem Team die Komödie „SEIN ODER NICHTSEIN“. Die Vorstellungen am Sonntag, den 08. Juni, und Samstag, den 28. Juni, werden mit einer Live-Audiodeskription gezeigt. Vor Stückbeginn gibt es eine Tastführung, in der wir gemeinsam die Bühne, Kostüme und Requisiten erkunden und aus nächster Nähe kennenlernen. Auf dich wartet ein lustiger Abend mit ernstem Hintergrund, der zum Nachdenken anregt.

Das Theater der Altstadt schreibt zum Stück:

Warschau, 1939. Dem Polski-Theater wird die Aufführung einer Nazi-Farce verboten. Stattdessen gibt man kurzfristig „Hamlet“. Während des berühmten Monologs „Sein oder Nichtsein“ verlässt der Fliegeroffizier Sobinsky den Saal – und geht geradewegs in die Garderobe der Hauptdarstellerin. Ihr Ehemann, der berühmte Schauspieler Josef Tura, tobt. Doch als auf der großen Weltbühne der Krieg ausbricht und der polnische Widerstand in Gefahr gerät, gilt es zusammenzuhalten.
Und plötzlich spielt die Theatertruppe nicht mehr für das Publikum, sondern um ihr Leben.

Das Stück „Sein oder Nichtsein“ – nach dem Film von Ernst Lubitsch – handelt von Krieg und Naziterror. Dem gegenüber steht der Zusammenhalt eines Theaterensembles, das sich mutig und listenreich gegen das Unrecht stellt. Ein Plädoyer für Zivilcourage mit den Mitteln der Komödie.

„Der 1942 in den USA gestartete Film des jüdischen Berliners Ernst Lubitsch ist zu einem hellsichtigen Zeitdokument geworden, das den Vergleich mit Chaplins DER GROSSE DIKTATOR nicht zu scheuen braucht und bereits vor über 60 Jahren bewiesen hat, dass man über Nazis lachen kann, ohne ihre Verbrechen kleinzureden.“ – Sächsische Zeitung

„Einer der besten Filme von Ernst Lubitsch, der als ätzende Satire die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller beschreibt und die Schauspielertruppe als tragikomische Helden ehrt.“
– Lexikon des internationalen Films

Audiodeskription im Theater: Ablauf, Tickets und Anreise

Ablauf

Die Vorstellungen mit einer Live-Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Gäste finden an den folgenden Tagen statt:

Sonntag, 08. Juni, um 17 Uhr,

Samstag, 28. Juni, um 19:30 Uhr.

Da sich das Stück noch in der Entwicklung befindet, können wir noch keine Auskunft zur Länge des Stückes geben. Sobald wir hierzu mehr wissen, veröffentlichen wir die Information an dieser Stelle.

Für die Tastführung treffen wir uns am 08. Juni um 15:45 Uhr und am 28. Juni um 18:15 Uhr im Foyer und gehen gemeinsam auf die Bühne. Wenn du das Stück gerne mit einer Begleitperson besuchen möchtest, aber niemanden in deinem Umfeld findest, dann melde dich gerne bei uns. Wir versuchen, eine gute Lösung zu finden. Wir helfen jederzeit gerne und holen dich auch gern von der Haltestelle ab und bringen dich nach dem Stück wieder dort hin. Solltest Fragen haben oder Unterstützung benötigen, dann melde dich jederzeit gerne bei uns!

Tickets

Ticketbestellungen für das Theaterstück mit Audiodeskription nehmen wir gerne persönlich entgegen. Wir verfügen über ein reserviertes Platzkontingent in den Reihen 1, 2 und 3. Wenn du weiter hinten sitzen möchtest, ist das natürlich auch möglich. Der Ticketpreis inklusive Begleitperson liegt auf jedem Platz bei 20,80 Euro. Für die Ticketbestellung melde dich gerne entweder per Mail unter veranstaltungen@hoermal-audio.org oder telefonisch unter 0341-33208860 bei uns (Ansprechpartnerin: Tomke Koop).

Anreise

Das Theater ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Nutze gerne die Busline 44 bis Haltestelle Senefelderstraße, die Buslinien 41, 43 & 92 bis Haltestelle Feuersee oder alle S-Bahnlinien bis Haltestelle Feuersee. Lass uns gerne wissen, wenn du Unterstützung benötigst!

Bei allen Fragen rund um die Audiodeskription und natürlich auch wenn wir dir anderweitig helfen können, erreichst du uns von HörMal Audiodeskription unter der Telefonnummer 0341-33208860 oder per Mail unter veranstaltungen@hoermal-audio.org.

Noch mehr Veranstaltungen mit Live-Audiodeskription

Hast du Lust auf weitere Veranstaltungen mit Audiodeskription in ganz Deutschland? In unserem Veranstaltungskalender findest du eine gebündelte Übersicht aller Termine. Einmal monatlich versenden wir neue Veranstaltungshinweise auch in unserem E-Mail-Newsletter. Trag dich gerne hier ein, um nichts zu verpassen!